Was tun bei niedrigem Blutdruck

Was tun bei niedrigem Blutdruck?

Bei dem harmloseren Formen von niedrigem Blutdruck, ist nicht unbedingt immer Handelsbedarf gegeben. Entscheidend ist die Intensität und Häufigkeit der Erscheinungen wie Schwindel, kalte Gliedmaßen etc. Steigert sich der Blutdruck zu einem ernsten Problem oder bringt man sich und andere Menschen im Privat- und Berufsleben in Gefahr, zum Beispiel bei häufiger Ohnmacht oder Schwindelattacken, so sollte der Mensch dringend etwas dagegen unternehmen. Hier bietet sich dann der Besuch beim Hausarzt oder Facharzt an, um sich eindeutig Gewissheit zu verschaffen und nicht ggf. an einer anderen Erkrankung zu leiden. Denn diese können auch für einen niedrigen Blutdruck bei uns Menschen sorgen.

Gehen Sie zunächst den Ursachen auf den Grund

Zunächst sollte man sich einmal Gedanken machen, was ist eigentlich mit mir los. Gibt es bestimmte Situationen, in denen die Symptome für niedrigen Blutdruck häufiger auftreten als bei anderen? Ernähre ich mich richtig und trinke ausreichend? Hat mein Körper genug Bewegung? Was könnte eine berufliche Ursache dafür sein?

Weiterführend kategorisieren Ärzte Hypotonie in insgesamt 4 Klassen, die bei der Ursachenforschung hilfreich sind oder bereits ersten Aufschluss über die Form der Hypotonie geben. Am besten man konsultiert dazu seinen Arzt, der eine genaue Diagnose stellt. Schwere Formen der Hypotonie sollte man nicht versuchen in Eigenregie, zum Beispiel mit Hausmitteln der Großmutter, zu behandeln.

Mit niedrigen Blutdruck umgehen lernen

Besonders morgens nach dem Aufstehen ist der menschliche Blutdruck noch sehr niedrig. Steht der Mensch ruckartig auf oder „springt“, wie es umgangssprachlich heißt, aus dem Bett, so tritt häufig ein Schwindelgefühl oder das bekannte Sternchen sehen auf. Als Ansatz kann hier versucht werden, langsamer aufzustehen und sich erst auf das Bett zu setzen, so dass sich der Blutkreislauf nach einer längeren Ruhephase erst wieder richtig einspielen kann. Doch nicht nur nach dem Schlafen, sondern auch nach längeren Sitzen oder Stehen, kann der Mensch eigene Vorsorgemaßnahmen treffen. Wer viel stehen muss, zum Beispiel aus beruflichen Gründen, sollte sich kleinere Phasen gönnen, in denen er sich kurz setzt oder anderweitig bewegt. Das führt zu einer anderen Regulierung des Blutkreislaufes und das Blut sammelt sich nicht mehr dauerhaft in den unteren Gliedmaßen.

Wer dazu neigt bei niedrigem Blutdruck ohnmächtig oder schwindelig zu werden, sollte Situationen in denen er sich selbst und andere in Gefahr bringen kann einfach meiden. So kann im Winter schon die voll aufgedrehte Heizung in einem PKW ohne ausreichend Sauerstoff, zu einem ernsten Problem für Menschen mit niedrigem Blutdruck werden. Neben der drohenden Ohnmacht haben natürlich auch andere Begleiterscheinungen, wie Schwindel, Einfluss auf das Fahrverhalten und die Sicherheit im Straßenverkehr. Die Belüftung einschalten kann da schon helfen.

Es gibt noch viele weitere Beispiele wie temporär niedriger Blutdruck vermieden werden kann. Die beste Auskunft dazu, bietet ein Arzt oder Apotheker.

Welche Rolle spielt die richtige Ernährung/Bewegung?

Wie bei vielen anderen Krankheitsbildern und Erkrankungen des Blutkreislaufes, spielt auch bei niedrigem Blutdruck, die Ernährung eine wichtige Rolle. Es gibt Nahrungsmittel, die dafür sorgen dass der Blutkreislauf angeregt wird. So kann man zum Beispiel seine Speisen mehr salzen oder einfach mehr trinken. Auch der Genuss von Alkohol führt zu niedrigem Blutdruck und Flüssigkeitsverlust und sollte daher nur in Maßen genossen werden. Üppige Mahlzeiten wirken sich auf unseren Blutdruck aus. Am besten der Mensch isst weniger, aber dafür öfter.

Wer seine Ernährung effektiv ergänzen möchte, der kann auch auf eine ganze Reihe von Hausmitteln zurückgreifen. Hier wären besonders spezielle Tees, Kräuter, kalte Güsse zu nennen, die sich positiv auf unseren Blutkreislauf auswirken.

Um den Blutkreislauf richtig anzuregen ist Sport, sofern es der körperliche Zustand zulässt, mit die beste Wahl, um seinen niedrigen Blutdruck zu bekämpfen. Aber auch in kleinerem Rahmen kann sich etwas Bewegung schon auswirken.